LACHGAS in der Zahnmedizin
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Für Kinder, aber auch für Angstpatienten ist eine Behandlung in Lachgas eine gute Alternative, um sich zahnärztlich behand zu lassen. Die Lachgassedierung erzeugt eine "Leck mich am Arsch" - Haltung, das bedeutet, die Angst vor der zahnärztlichen Behandlung ist verflogen. Total entspannt liegt der Patient auf dem Behandlungsstuhl und die Akzeptanz für eine problemlose Zahnbehandlung ist vorhanden.

In den USA und in vielen anderen Ländern (z.B. England, Skandinavien, Italien) wenden über 50% der Zahnärzte Lachgas routinemässig bei ihrer Zahnbehandlung an.

Da das Lachgas heute nicht mehr als Narkotikum , sondern nur zur Sedierung des Patienten benutzt wird, ist die Anwendung im Prinzip ohne jede Nebenwirkung. Der Patient ist immer bei Bewußtsein und die Reflexe (Athmung,Schluckreflex etc.) sind voll erhalten. Zu jeder Zeit kann mit dem Patienten gesprochen werden und der Patient kann auch immer antworten. Deshalb muss heute noch eine Lokalanästhesie erfolgen, erst dann ist eine schmerzlose Behandlung möglich. Durch die Lachgassedierung ist jetzt aber die Injektion problemlos möglich und eine schmerzfreie Behandlung kann durchgeführt werden!

Nach der Behandlung mit Lachgas atmet der Patient einige Minuten lang reinen Sauerstoff ein. Dadurch lässt die Wirkung des Lachgases sofort nach und der Patient kann anschliessend die Praxis mit "klarem Kopf" verlassen. Als Nebeneffekt bewirkt das Lachgas noch eine Amnesie (der Patient vergisst die Behandlung) und der Patient verliert sein Zeitgefühl (die Behandlungszeit verkürzt sich für den Patient).

Es gibt folgende Indikationen für die Behandlung mit Lachgas:
    Kinder bis zum 3-4 Lebensalter mit einem Behandlungsbedarf an kariösen Zähnen
    Kinder älter als 4 Jahre, wenn der Behandlungsbedarf sehr gross ist
    Kinder und Erwachsenen, die eine panische Angst vor der zahnärztliche Behandlung haben

Aktualisierung: 3.12.2013